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I Ging – das Buch der Wandlungen und die 64 Hexagramme

Veröffentlicht am 22. Oktober 2026

Das I Ging, das „Buch der Wandlungen“, ist einer der ältesten Texte der Welt. Es beschreibt in 64 Zeichen, den Hexagrammen, typische Lebenslagen und wie man ihnen klug begegnet. Man nutzt es als Orakel: Man stellt eine Frage, wirft Münzen und liest das entstehende Zeichen.

Von Linien zu Hexagrammen

Grundlage sind durchgehende (Yang) und unterbrochene (Yin) Linien. Drei Linien bilden ein Trigramm – acht gibt es, etwa Himmel, Erde, Wasser und Feuer. Zwei Trigramme übereinander ergeben ein Hexagramm mit sechs Linien; 8 × 8 = 64 Möglichkeiten.

Bewegte Linien

Beim Werfen mit drei Münzen kann eine Linie „kippen“. Diese bewegten Linien zeigen, wo die Lage im Wandel ist, und führen zu einem zweiten Hexagramm: wohin sich die Situation entwickelt. Untere Linien betreffen eher den Anfang einer Sache, obere ihr Ende.

Richtig fragen

Das I Ging antwortet nicht mit Ja oder Nein, sondern beschreibt die Lage und eine kluge Haltung. Gute Fragen sind offen und konkret: „Was sollte ich bei diesem Jobwechsel beachten?“ statt „Bekomme ich den Job?“. Eine Frage stellt man einmal und lässt die Antwort wirken.

Häufige Fragen

Wie werfe ich die Münzen?+

Drei Münzen sechsmal werfen; Kopf zählt 3, Zahl 2. Die Summe ergibt jeweils eine Linie von unten nach oben. Das Online-Orakel übernimmt das für Sie.

Was ist ein Kernzeichen?+

Ein Hexagramm aus den mittleren vier Linien. Es zeigt, was unter der Oberfläche mitläuft.

Hat das I Ging mit Feng Shui zu tun?+

Ja. Die acht Trigramme sind die Grundlage der Himmelsrichtungen im Feng Shui und der Ringe auf dem Luo Pan.